Geschichte
Seit mehr als 75 Jahren ist das Schweizer Unternehmen am Markt aktiv. Vom Holzrad zum Megapalettenlager, die Erfolgsgeschichte eines Unternehmens, das aus einem einfachen Handwerksbetrieb zu einem führenden Anbieter von Intralogsitiklösungen gewachsen ist.
2009
75 Jahre sind vergangen, seit Walter Stöcklin die Firma ins Leben gerufen hat. Das Erfolgsrezept liegt wohl darin, dass Stöcklin stets den Blick nach vorn richtet, sich konstant weiterentwickelt und ein gesundes Wachstum anstrebt.
Ausbau des Repräsentanten in Zagreb, Kroatien.
Stöcklin hat für weitere Projekte im Tiefkühlbereich den Zuschlag erhalten und konnte weitere Lager in diesem Jahr in Betrieb nehmen.
2008
Das erste Tiefkühllager mit Umgebungstemperaturen bis –28 °C wird in den Niederlanden in Betrieb genommen.
Die Tochtergesellschaft in den Niederlanden wird in die Stöcklin-Gruppe integriert.
Im selben Jahr hat Stöcklin seine Märkte ausgedehnt und gründet eine Joint Venture in St. Petersburg in Russland.
Im Bereich Flurfördermittel hat man mit einer starken Innovationsoffensive begonnen und entwickelt bestehende Gerätereihen komplett neu.
An der Weltleitmesse der Intralogistik, der CeMAT 2008, konnten bereits Ende Mai die ersten Baugruppen von neuen Staplern dem Publikum vorgestellt werden. Zudem konnte im Bereich Anlagenbau der neue Kartongreifer für das KTG vorgestellt werden.
2006
Stöcklin entwickelt sich und die Produkte stetig weiter und verbessert so die Position am Markt.
Dank der Gründung einer weiteren Niederlassung in Brasilien, will Stöcklin den Südamerikanischen Kontinent mit seinen hochwertigen Produkten und intralogistischen Lösungen, abdecken.
Um der Standardisierung innerhalb der Gruppe auch formell Nachdruck zu verleihen, ist aus der Tochter Retis die Stöcklin Software AG geworden.
2005
Die konsequente Standardisierung der Flurfördermittel, einhergehend mit der Herstellung von kundenspezifischen Geräten, und die Lancierung einer neuen Generation von Regalbediengeräten im Kleinteile- und Palettenbereich tragen schon bald die ersten Früchte. So wurde zum Beispiel das weltweit grösste automatisch betriebene Hochregallager für über eine Viertelmillion Paletten mit der neusten Stöcklin-Förder- und Lagertechnik ausgerüstet.
2004
Der neue Standort in Italien, Turate, in der Nähe von Mailand, wird eröffnet.
Ende 2004 erwirbt Stöcklin grosse Teile der HEFO Heben und Fördern AG in Zwingen, Schweiz. Damit bietet Stöcklin neu auch ein speziell für den Hygienebereich entwickeltes rostfreies Fördersystem aus Edelstahl an. Dieses eignet sich ideal für den horizontalen und vertikalen Transport von offenen Nahrungsmitteln.
2003
Mit der Integration der Retis Software AG betreibt das Systemhaus ein eigenes Kompetenzzentrum für die Entwicklung von Lagerverwaltungssoftware für komplexe logistische Anforderungen.
2002
Stöcklin beteiligt sich am Lieferanten für Stahlkomponenten Rastro in Tschechien zu 51% und übernimmt 2004 das Unternehmen ganz.
2001
Auch nach dem Millennium schreitet die Expansion weiter an. Mit der Gründung einer Tochtergesellschaft in Mexiko zeigt Stöcklin auch auf dem mittelamerikanischen Markt Präsenz und hat sich schon bald einen guten Namen, besonders in der Pharmaindustrie, gemacht.
1999
Eine Tochtergesellschaft in Frankreich kommt hinzu.
1998
Im Rahmen der weiteren Expansion wird die schweizerische Hirschi AG übernommen, welche sich rein auf Behälterfördertechnik konzentriert.
1996
In diesem Jahr wird auch die deutsche Tochtergesellschaft gegründet, welche ein Jahr später Teile der Firma Siemag Transplan GmbH übernimmt.
1996
Stöcklin gehört endgültig zu den innovativsten Anbietern von Elektrostaplern für den Lagerbetrieb. Insbesondere bei der Antriebstechnik (ab 1996 Nebenschluss, ab 2000 Drehstrom) setzt Stöcklin Massstäbe, welche den Markt prägen.
1995
Das Unternehmen wird von Urs Grütter durch Aktienmehrheit übernommen und reorganisiert.
1991
Aus marktstrategischen Gründen wird aus der Walter Stöcklin die Stöcklin Logistik AG, und die Firma erfährt einen zusätzlichen Schritt in Richtung internationale Marktpräsenz und Produkterweiterung.
1987
Mit der Gründung von Niederlassungen in Grossbritannien und der Niederlande kommen zwei weitere Standorte zum Unternehmen hinzu.
1980
Stöcklin bietet erstmals auch Elektrogabelstapler an.
1979
Auf die Zeichen des neuen Logistikzeitalters setzend, erweitert das Unternehmen 1979 mit Übernahme des Bereichs Regalbediengerätetechnik der Schweizerischen Industriegesellschaft (SIG) die Kompetenzen auf Entwicklung und Integration umfassender Systeme der Förder- und Lagertechnik. Damit hat Stöcklin ihr Produktportfolio so weit erweitert, dass sie den gesamten physischen Materialfluss für komplexe Förder- und Lagersysteme anbieten kann.
1964
Hier kommt es zu einem Höhepunkt, als das Unternehmen von einem Chemieunternehmen beauftragt wird, ein Palettenfördersystem für das erste computergesteuerte Palettenhochregallager zu entwickeln.
Die Siebzigerjahre benützt die Firma dazu, die Lagersystemtechnik weiter voran zu treiben.
1962
Um den europäischen Markt besser erschliessen zu können, werden weitere Tochterfirmen im Ausland gegründet. Durch die damaligen Personalengpässe bei den Kunden und die sich daraus sich aufdrängenden Rationalisierungsinvestitionen erlebt Stöcklin in allen Geschäftsbereichen einen beträchtlichen Aufschwung.
1960
Mit Ralph Stöcklin stösst ein Vertreter der zweiten Generation zur Firma. Neue Fabrikationshallen werden errichtet, Umsätze sowie die Belegschaft wachsen kontinuierlich und die Einzelfirma Walter Stöcklin wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
1954
Währenddessen ist auch der Stöcklin-Handhubwagen für die Flurfördermittel ein erster Grosserfolg. Er gehört noch heute zu den qualitativ hochwertigsten seiner Kategorie. Vor Ende der Fünfzigerjahre diversifiziert die Firma in Richtung Grossapparate für die Chemie- und die Lebensmittelindustrie.
1947
Der Unternehmer Walter Stöcklin entschliesst sich zum Bau einer neuen Fabrikhalle und entwickelt eine erste Transportanlage (Schrägkettenförderer) für das Fördern von Harassen zu entwickeln. Inzwischen wird die Einzelfirma in Fachkreisen bekannt.
Als die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) für den Stückgüterumschlag die Einführung eines Palettensystems erwägen, ergibt sich für das Unternehmen eine weitere Profilierungschance. Es übernimmt die Entwicklung der Palettierungsgeräte und stellt unzählige Prototypen her.
Der offenkundige Rationalisierungseffekt der Palettierung überzeugte rasch und weckte auch im Ausland grosses Interesse. Dies ermutigte Walter Stöcklin, im nahen Ausland seine erste Tochterfirma zu gründen.
1934
Das von seinen Eltern übernommene Baugeschäft im schweizerischen Dornach wandelt der Firmengründer Walter Stöcklin 1934 in eine Räder- und Transportgerätefabrik um, da die Weltwirtschaftskrise die Baubranche sehr in Mitleidenschaft gezogen hat und kaum Anzeichen einer Besserung auszumachen sind.
In der eigenen Zimmerei wurden neu bodenschonende Holzräder für Transportgeräte hergestellt. Wenig später folgten sogenannte Sackkarren und Plattformwagen aus dem gleichen Material.
Der zweite Weltkrieg bremste den Aufstieg des jungen Unternehmens und zudem herrschte Rohstoffknappheit, die oft die Ausführung der Aufträge in Frage stellte. Erst nach Kriegsende kann die Firma wieder in Schwung und Walter Stöcklin ergänzte sein Produktsortiment im Bereich handgeführter Geräte.